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Zahnklinik oder Zahnarztpraxis?

Bei Zahnbeschwerden ist ein Zahnarzt oder eine Zahnärztin eindeutig die direkte Ansprechperson. Doch welche Institution ist die unmittelbare Anlaufstelle? Die Zahnarztpraxis oder eher die Zahnklinik? Gibt es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen den beiden? Ja, es gibt einen Unterschied zwischen einer Zahnklinik und einer Zahnarztpraxis. Abhängig von Ihren Beschwerden müssen Sie entweder das eine oder das andere aufsuchen. Wir verraten Ihnen, worauf es genau ankommt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist eine Zahnklinik?
  3. Was ist eine Zahnarztpraxis?
  4. Zahnklinik vs. Zahnarztpraxis: der Unterschied
  5. Wann sollte man lieber in die Zahnklinik?
Zahnklinik oder Zahnarztpraxis
© Sebastian Duda – stock.adobe.com

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Zahnklinik sind mehrere Disziplinen der Zahnmedizin vertreten.
  • In der Zahnarztpraxis können meist nur standardmäßige Maßnahmen der Zahnheilkunde durchgeführt werden.
  • Bei komplizierten Verletzungen und Erkrankungen sollte eine Zahnklinik bevorzugt werden.

Was ist eine Zahnklinik?

Der größte Vorteil eines Besuchs in einer Zahnklinik ist, dass diese mehrere Disziplinen der Zahnmedizin unter einem Dach vereint. Es gibt nicht nur verschiedene Spezialisten und Spezialistinnen an einem Ort, sondern auch das nötige Hilfspersonal, die technische Ausrüstung und eine umfangreiche medizinische Ausstattung. Das bedeutet, dass ein beeindruckendes Spektrum an Beschwerden, Verletzungen und Krankheiten behandelt werden kann. In der Regel werden in der Zahnklinik neben der gewöhnlichen Zahnheilkunde auch folgende Fachgebiete abgedeckt:

  • Implantologie (Zahnersatz)
  • Oralchirurgie
  • Endodontie (Wurzelkanalbehandlung)
  • plastische Gesichtschirurgie (ästhetische Maßnahmen)
  • Mund- und Kieferchirurgie (Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen)

Unabhängig vom Alter sind in der Zahnklinik Tempelhof sowohl Kassen- als auch Privatpatienten und -patientinnen willkommen. Je nach Ausstattung des jeweiligen Klinikums sind sogar stationäre Aufnahmen möglich. Zusätzlich verfügt eine Zahnklinik wie unsere oft über einen 24-Stunden-Notdienst.


Was ist eine Zahnarztpraxis?

Eine Zahnarztpraxis wird in der Regel von einem Zahnarzt oder einer Zahnärztin geführt. Daher sind sowohl das Behandlungsspektrum limitiert als auch die Aufnahme von Patienten und Patientinnen sehr begrenzt. Die Behandlungen beschränken sich auf gängige zahnärztliche Verfahren. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Prophylaxe
  • Parodontologie
  • Zahnerhaltung
  • Zahnersatz

Je nach beruflicher Ausrichtung des Zahnarztes oder der Zahnärztin können bestimmte Probleme auch in der Zahnarztpraxis behandelt werden. Da die Praxen jedoch nur über begrenzte Ressourcen und Möglichkeiten verfügen, werden operative Eingriffe z. B. in Zahnkliniken durchgeführt.


Zahnklinik vs. Zahnarztpraxis: der Unterschied

Sowohl Zahnarztpraxen als auch Zahnkliniken sind gute Anlaufstellen für allgemeine zahnmedizinische Verfahren. Wenn es jedoch um spezielle oder komplizierte Eingriffe geht, sind Zahnkliniken oft die einzige Option. Zum einen verfügen sie über bessere diagnostische Möglichkeiten. Zum anderen sind die vertretenen Gebiete aufeinander abgestimmt und in unmittelbarer Nähe. Ferner stehen den Kliniken oft eigene Dentallabore zur Verfügung, die eine schnellere Behandlung ermöglichen. Eine Überweisung von einem Bereich in den anderen ist nicht notwendig, da alles in einem Gebäude vertreten ist.


Wann sollte man lieber in die Zahnklinik?

Wenn die Behandlung die Möglichkeiten Ihres Zahnarztes oder Ihrer Zahnärztin übersteigt, sollten Sie sich an eine Zahnklinik wenden. Das Gleiche gilt für Bedürfnisse, die besondere Fachkenntnisse erfordern (ästhetische Maßnahmen, Chirurgie). Aber auch bei gewöhnlichen Beschwerden können Sie sich an eine Zahnklinik wenden. In Berlin stehen wir von Odontik Ihnen bei allen Fragen gerne zur Verfügung. Lernen Sie jetzt unser breites Leistungsspektrum kennen.